Prinz-Eugen-Energiepark – HPA Bad Arolsen

Blue Energy Europe konnte im Juni 2015 die Holz-Pellet-Anlage (HGA) in Bad Arolsen aus einer Sondersituation kaufen. Die HGA wurde in den Jahren 2011 und 2012 gebaut und im Frühjahr 2012 in Betrieb genommen. Aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit wurde die HGA dann Mitte 2015 verkauft. Mit unserer Tochtergesellschaft der Prinz-Eugen-Energiepark konnten wir dann ab August 2015 den Betrieb übernehmen.

Bereits in der Due Diligence Phase stellten wir fest, dass die vorhandene Produktionskapazität von 30.000 Tonnen Pellets pro Jahr nicht ausreicht, um einen wirtschaftlichen Betrieb darzustellen. Nachdem wir neben der Erweiterung der Produktionskapazität auf bis zu 70.000 Tonnen Pellets pro Jahr auch noch Energiesparmaßnahmen und eine Verpackungsanlage kalkuliert hatten, konnten wir ein Angebot zum Erwerb der HGA abgeben.

Nach intensiven Verhandlungen bekamen wir den Zuschlag und konnten im Juni 2015 mit Wirkung zum 01.08.2015 den Kaufvertrag für den Asset-Deal erfolgreich abschließen. Ab August 2015 wurde der Betrieb übernommen und die Umbaumaßnahmen vorbereitet. Außerdem musste eine komplett neue Genehmigung nach dem Bundes Immissionsschutzgesetz beantragt werden. Im Frühjahr 2016 begannen die intensiven Umbaumaßnahmen und endeten im Frühjahr 2017 mit der Errichtung von drei Lagerhallen. Während dieser Zeitz konnte die Prinz-Eugen-Energiepark – HPA Bad Arolsen trotz mehrerer Stillstände der bisherige Absatz aufrecht erhalten werden. In 2017 und 2018 konnte der Absatz bereits erheblich gesteigert werden. Für das Jahr 2019 planen wir in die Vollauslastung zu kommen.

 

Unser modernes Holzpelletwerk in Bad Arolsen

Das moderne Holzpelletwerk der Prinz-Eugen-Energiepark GmbH setzt auf ein erfahrenes Betriebsteam und eine zentral gesteuerte vollautomatische Fertigung. Ein Mix aus bewährten Technologien und bewährten Rohstoffen, durchdachte Stoffströme vom Einkauf bis zum Verkauf und eine strategisch günstige Lage in der Mitte Deutschlands gewährleisten den Mehrwert unserer technologisch wegweisenden Anlage. Die bereits getätigten Investitionen in weitere Energieeinsparungen und Prozessoptimierungen waren fundamentale Bestandteile des Gesamtkonzeptes.

Perspektiven brauchen einen Standort

Bad Arolsen, gelegen im Waldecker Land unweit Kassel, gilt als Perle der nordhessischen Mittelgebirge. Bewaldete Hügel schenken der nordwaldeckischen Landschaft ihr besonderes Flair. Majestätische Buchenwälder wechseln mit Fichten-, Eichen-, Kiefer und Lärchenbeständen; oder auch Wiesen, Weiden und Gewässern.

Eine Landschaft, wie geschaffen für eine vielgestaltige Energielandschaft. Der richtige Ort kurzum für die praktische Einführung natur- und kulturverträglicher Standardtechnologien. Anstatt die Energiewende an umstrittenen Großprojekten scheitern zu lassen, sorgt der Bioenergiepark Nordwaldeck mit allumfassender Verträglichkeit für breite Akzeptanz bei Politik und Kommunen, Wirtschaft und Bevölkerung.

Die Mitte Deutschlands wird zur Keimzelle einer gelingenden Energiewende, das hochmoderne Werk zum Anziehungspunkt für Fachleute aus ganz Europa. Am Ende des Tages geht es darum, über den Tag hinaus zu denken. Das „Waldecker Land“ wird zum Synonym für ein Land im Aufbruch.

Speziell der deutsche Wärmemarkt gilt als „schlafender Riese“. Mit einem Anteil von ca. 50 Prozent am deutschen Energie-Endverbrauch gerät er nun auch in den Fokus nachhaltig denkender Bürger. Fachleute sehen im Wärmedienstleistungsmarkt mit die größten praktischen Potenziale eine erfolgreiche Energiewende.

 

Jetzt geht es darum, alles mit allem verträglich zu machen.

So steht die Energiewirtschaft von morgen nicht länger in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Als verlässliches Bindeglied zwischen Industrie und Kommunen setzen wir auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Die Zertifizierungsstelle des Deutschen Instituts für Nachhaltigkeit & Ökonomie hat der Prinz-Eugen-Energiepark GmbH im hessischen Bad Arolsen das Prüfsiegel 2017 „gesicherte Nachhaltigkeit“ erteilt. Im Rahmen eines umfassenden Audit-Verfahrens hatten die Experten des Münsteraner Instituts die Produktions- und Verwaltungsabläufe im Energiepark unter den Gesichtspunkten Ökologie, Ökonomie und Sozialkompetenz geprüft und bewertet.

Hintergrund: Deutsche Endverbraucher benötigen nur halb so viel Elektroenergie wie Wärmeenergie. Fehlgeleitete finanzielle Anreize lenken dennoch einen Großteil der Fördermittel für regenerative Technologien noch immer in den kleineren Teilbereich „Stromerzeugung“.

Wir alle wollen eine umweltverträgliche Stromproduktion. Wer allerdings wirklich zum Klimaschutz beitragen will, der muss sich um die Wärmeenergie kümmern. Hier besteht mit Abstand das größte Potential und der größte Handlungsbedarf. Unterstützen Sie die Energiewende und profitieren Sie gemeinsam mit uns in diesem Wachstumsmarkt.